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168cm - 65() 64() 63() 62() 61() 60() 59() 58() 57() 56() 55(x) 54() 53() 52() 51() 50() 49() 48()
25. Juni 2018
18. Juni 2018
Kontrollverlust
Gestern bin ich komplett ausgerastet. Hab meinen Verstand im Alkohol verloren und obwohl du mir sagtest ich solle aufhören zu trinken, das würde nur wieder eskalieren, hab ich weitergetrunken. Und als dann deine ach so tollen Freunde weg waren, ist es auch eskaliert. Ich konnte meinen Mund nicht halten und all die nüchternen Gedanken schwappten aus mir heraus. Ich hab dich beschimpft, dir gesagt das du aufpassen sollst das ich dir keine verpasse, dir dein blödes Bilderplakat an den Kopf geworfen, stand vor dir und hab gegen die Wand geschlagen während ich immer weiter wütend auf dich einpreschte. Du sagstes ich würde dir langsam angst machen und das ich dich genauso kaputt mache. Du hast mich gefragt ob ich will das du genauso am Boden bist wie ich und meintest das du das schon längst warst und auch immer noch bist. Das du dir das selbst nicht verzeihen kannst was du mir angetan hast und das du darunter auch leidest. Das ich immer nur an mich denke, immer nur so handle das es mir gut oder besser geht. Du sagstes wenn du mir so weh tust das ich mir trennen soll, das wir drüber reden müssen und das du mich ab jetzt nicht mehr davon abhälst, mir keine Steine in den Weg legst.
Und all meine ausraster und mein rum Geschrei dafür das ich am ende schon wieder nicht weiß warum ich mich nicht unter Kontrolle habe, das ich mich absolut peinlich benommen hab während deine Freunde da waren und das ich mich dann wiederfinde an genau dem Ort wo ich mich am wohlsten fühle. In deinen Armen. Und nachdem meine Wut sich legte und ich mich zutiefst entschuldigte, legte ich mich neben dich, wir zwei, unter eine Decke. Und du küsst mein Gesicht und du streichst meine Tränen weg, hörst dir weiterhin an wie ich flüsternd und tränenerstickt sage was ich fühle und warum ich so verletzt bin. Du drückst mich fester wenn ich nicht weitersprechen kann weil mir mein Schmerz den Atem nimmt. Danach gehen wir Zähneputzen. Ich kriege Kopfweh. Und wir werden nie mehr über diesen Abend sprechen. Kein Wort wird fallen über meine Aussetzer. Bis zum nächsten Mal, bis es wieder passiert und ich mich nicht unter Kontrolle habe und dir wieder alles mögliche an den Kopf werfe und du mich damit versuchst zu treffen, damit ich mich daran erinnere was ich da gesagt habe, wie sehr ich mich entschuldigte und schwor nie wieder so zu sein. Und irgendwann wird es fruchten und verstehe es dann und bin wieder ungemein sauer auf mich selbst. Und auf dich, weil ganz egal wie wütend ich bin und wie hasserfüllt ich handel, am Ende des Tages bist du immer die die ich liebe und zu der ich mich ins Bett lege und in dessen Arm ich einschlafe.
Und all meine ausraster und mein rum Geschrei dafür das ich am ende schon wieder nicht weiß warum ich mich nicht unter Kontrolle habe, das ich mich absolut peinlich benommen hab während deine Freunde da waren und das ich mich dann wiederfinde an genau dem Ort wo ich mich am wohlsten fühle. In deinen Armen. Und nachdem meine Wut sich legte und ich mich zutiefst entschuldigte, legte ich mich neben dich, wir zwei, unter eine Decke. Und du küsst mein Gesicht und du streichst meine Tränen weg, hörst dir weiterhin an wie ich flüsternd und tränenerstickt sage was ich fühle und warum ich so verletzt bin. Du drückst mich fester wenn ich nicht weitersprechen kann weil mir mein Schmerz den Atem nimmt. Danach gehen wir Zähneputzen. Ich kriege Kopfweh. Und wir werden nie mehr über diesen Abend sprechen. Kein Wort wird fallen über meine Aussetzer. Bis zum nächsten Mal, bis es wieder passiert und ich mich nicht unter Kontrolle habe und dir wieder alles mögliche an den Kopf werfe und du mich damit versuchst zu treffen, damit ich mich daran erinnere was ich da gesagt habe, wie sehr ich mich entschuldigte und schwor nie wieder so zu sein. Und irgendwann wird es fruchten und verstehe es dann und bin wieder ungemein sauer auf mich selbst. Und auf dich, weil ganz egal wie wütend ich bin und wie hasserfüllt ich handel, am Ende des Tages bist du immer die die ich liebe und zu der ich mich ins Bett lege und in dessen Arm ich einschlafe.
4. Juni 2018
49,xkg
Die 4 stand heute morgen vorne auf meiner Waage.
Ein ganz komisches Gefühl und langsam mache ich mir irgendwie sorgen um mich. Mein Kopf ist zu voll und mein Magen zu leer.
Ein ganz komisches Gefühl und langsam mache ich mir irgendwie sorgen um mich. Mein Kopf ist zu voll und mein Magen zu leer.
30. Mai 2018
Halbjährlicher Bericht
Mein letzter Post ist fast ein halbes Jahr her.
Was ist seitdem passiert? Viel. Zu viel.
Aber als erstes die positiven Sachen.
Ich habe endlich eine Ausbildung. Als medizinische Fachangestellte, in einer wundervollen Praxis, das Klima ist wahnsinnig gut! Ich bin aufgeregt da es in einem Monat losgeht, aber ich freue mich auch unglaublich. Ich hab gemerkt wie gut es mir tut etwas zu machen, vor allem etwas das mir gefällt, wie ausgeglichen ich mich fühle! Klar wird es anstrengend und ich werde mir wahrscheinlich oft denken das ich aufgeben will, aber der Beruf und alles drum und dran ist endlich etwas das ich mir für mein Leben vorstellen kann. Ich blicke beruflich zuversichtlich in die Zukunft, sofern das mit der Schule gut klappt, da ich mich dort oft zu sehr unter Druck setze und es meist daran scheitert das ich nicht mit mir zufrieden bin. Ich hoffe einfach das ich mit meiner Klasse so viel Glück habe wie mit meinem Kollegium.
Psychisch geht es mir so lala. Wenn mich etwas bedrückt dann meine Beziehung die seit ein paar Monaten nicht so läuft wie sie sollte und ich daran ziemlich zerbreche. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.. Wir werden sehen wie sich das entwickelt. Ich kann einfach nicht über ihren Seitensprung hinweg sehen und ich hab gesagt das ich es ihr verzeihe aber vergessen kann ich nicht und es verfolgt mich immer noch. Zu mal dieser Mensch noch in ihrem Leben ist durch ihre Freunde und sie einfach nicht versteht warum mich das so stört, "Sie bedeutet mir doch überhaupt nichts!". Ja vielen danke, warum das so schwierig ist zu glauben ist eine viel zu lange Geschichte, dafür bräuchte ich ein ganzes Buch.. Lügen über Lügen und dann vertrauen verlangen, tzz.
Mit dem essen ist es auch schwierig. Mittlerweile wiege ich 50kg. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so wenig wog, vielleicht mit 12 Jahren. Jedenfalls ist das ein einziges hin und her, es schwankt seit Monaten zwischen 52-50kg. Ich gefalle mir eigentlich gut jetzt. Von außen höre ich jedoch nur negatives, ich solle mehr essen, ich wäre viel zu dünn. Und ja ich hab viel Brust und Po verloren, das hat mir schon ein wenig Selbstbewusstsein genommen, deswegen will ich bald trainieren damit ich wenigstens meinen Po wiederkriege (bin schon lange im Fitnessstudio und zahle im Monat 35 Euro dafür das ich nie, wirklich NIE hingehe)..
Es gibt noch so viel mehr, so viele Kleinigkeiten.. Vielleicht sollte ich wieder anfangen zu schreiben, das tat mir eigentlich immer ganz gut. So konnte ich all das reflektieren..
Falls da noch jemand ist der das hier liest, ich hoffe es geht dir gut!
Was ist seitdem passiert? Viel. Zu viel.
Aber als erstes die positiven Sachen.
Ich habe endlich eine Ausbildung. Als medizinische Fachangestellte, in einer wundervollen Praxis, das Klima ist wahnsinnig gut! Ich bin aufgeregt da es in einem Monat losgeht, aber ich freue mich auch unglaublich. Ich hab gemerkt wie gut es mir tut etwas zu machen, vor allem etwas das mir gefällt, wie ausgeglichen ich mich fühle! Klar wird es anstrengend und ich werde mir wahrscheinlich oft denken das ich aufgeben will, aber der Beruf und alles drum und dran ist endlich etwas das ich mir für mein Leben vorstellen kann. Ich blicke beruflich zuversichtlich in die Zukunft, sofern das mit der Schule gut klappt, da ich mich dort oft zu sehr unter Druck setze und es meist daran scheitert das ich nicht mit mir zufrieden bin. Ich hoffe einfach das ich mit meiner Klasse so viel Glück habe wie mit meinem Kollegium.
Psychisch geht es mir so lala. Wenn mich etwas bedrückt dann meine Beziehung die seit ein paar Monaten nicht so läuft wie sie sollte und ich daran ziemlich zerbreche. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.. Wir werden sehen wie sich das entwickelt. Ich kann einfach nicht über ihren Seitensprung hinweg sehen und ich hab gesagt das ich es ihr verzeihe aber vergessen kann ich nicht und es verfolgt mich immer noch. Zu mal dieser Mensch noch in ihrem Leben ist durch ihre Freunde und sie einfach nicht versteht warum mich das so stört, "Sie bedeutet mir doch überhaupt nichts!". Ja vielen danke, warum das so schwierig ist zu glauben ist eine viel zu lange Geschichte, dafür bräuchte ich ein ganzes Buch.. Lügen über Lügen und dann vertrauen verlangen, tzz.
Mit dem essen ist es auch schwierig. Mittlerweile wiege ich 50kg. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so wenig wog, vielleicht mit 12 Jahren. Jedenfalls ist das ein einziges hin und her, es schwankt seit Monaten zwischen 52-50kg. Ich gefalle mir eigentlich gut jetzt. Von außen höre ich jedoch nur negatives, ich solle mehr essen, ich wäre viel zu dünn. Und ja ich hab viel Brust und Po verloren, das hat mir schon ein wenig Selbstbewusstsein genommen, deswegen will ich bald trainieren damit ich wenigstens meinen Po wiederkriege (bin schon lange im Fitnessstudio und zahle im Monat 35 Euro dafür das ich nie, wirklich NIE hingehe)..
Es gibt noch so viel mehr, so viele Kleinigkeiten.. Vielleicht sollte ich wieder anfangen zu schreiben, das tat mir eigentlich immer ganz gut. So konnte ich all das reflektieren..
Falls da noch jemand ist der das hier liest, ich hoffe es geht dir gut!
7. Dezember 2017
Ich kann nicht mehr. Ich kann wirklich nicht mehr.
Ich hab angst zu sterben, aber mittlerweile weiß ich nicht ob das so schlecht wäre. Ich bin am ende und ich hab das Gefühl ich gehöre nirgends hin, ich bin nirgends zu Hause und ich kann nirgends zur Ruhe kommen.
Ich kann nicht mehr. Wirklich.
Und ich weiß das ich jetzt gerade, in diesem Moment, mich eigentlich einweisen lassen sollte. Ich sollte in die Klinik fahren und mir helfen lassen.. Aber ich kann nicht, ich kann diesen Schritt nicht gehen, ich weiß nicht wie ich ihn machen soll. Ich stehe vor der Tür, aber ich schaffe es einfach nicht zu klopfen, geschweige denn die Tür öffnen. Dahinter ist etwas unbekanntes, ich kann es nicht kontrollieren, ich weiß nicht was dann passiert. Aber ehrlich gesagt weiß ich das hier, jetzt, auch nicht. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll.. Ich weiß nicht was aus mir wird, was ich machen soll. Ich kann es nicht aufhalten.
Ich bin für alles zu schwach, vor allem zu schwach um zu kämpfen. Ich kann nicht mehr kämpfen. Hab ich es denn jemals versucht? Ich weiß es nicht.
Ich hab keine Hoffnung mehr. Nichts wird mich retten und man sagt zwar nur man selbst kann sich retten, aber was ist wenn nicht mal das geht? Wenn man sich nicht retten kann?
Ich liege hier und hab so schreckliche angst das ich nicht mehr aufstehen kann. Hab angst das alles was ich fühle bzw alles was ich versuche zu unterdrücken, mich wie eine Welle treffen wird. All das wird mich unter sich begraben.
Ich hab angst zu sterben, aber mittlerweile weiß ich nicht ob das so schlecht wäre. Ich bin am ende und ich hab das Gefühl ich gehöre nirgends hin, ich bin nirgends zu Hause und ich kann nirgends zur Ruhe kommen.
Ich kann nicht mehr. Wirklich.
Und ich weiß das ich jetzt gerade, in diesem Moment, mich eigentlich einweisen lassen sollte. Ich sollte in die Klinik fahren und mir helfen lassen.. Aber ich kann nicht, ich kann diesen Schritt nicht gehen, ich weiß nicht wie ich ihn machen soll. Ich stehe vor der Tür, aber ich schaffe es einfach nicht zu klopfen, geschweige denn die Tür öffnen. Dahinter ist etwas unbekanntes, ich kann es nicht kontrollieren, ich weiß nicht was dann passiert. Aber ehrlich gesagt weiß ich das hier, jetzt, auch nicht. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll.. Ich weiß nicht was aus mir wird, was ich machen soll. Ich kann es nicht aufhalten.
Ich bin für alles zu schwach, vor allem zu schwach um zu kämpfen. Ich kann nicht mehr kämpfen. Hab ich es denn jemals versucht? Ich weiß es nicht.
Ich hab keine Hoffnung mehr. Nichts wird mich retten und man sagt zwar nur man selbst kann sich retten, aber was ist wenn nicht mal das geht? Wenn man sich nicht retten kann?
Ich liege hier und hab so schreckliche angst das ich nicht mehr aufstehen kann. Hab angst das alles was ich fühle bzw alles was ich versuche zu unterdrücken, mich wie eine Welle treffen wird. All das wird mich unter sich begraben.
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- Snow
- “Kotzt und hungert und ritzt und sauft, weil ihr all das nicht mehr fühlen wollt. Kotzt und hungert und ritzt und sauft, weil ihr was zum Betäuben braucht, und es funktioniert. Eine Zeit lang. Aber dann wird das Betäubungsmittel zur Droge, und dann ist es auch schon zu spät, weil ihr euch das Gift inzwischen spritzt, direkt in eure Seelen.” -Wintermädchen