Dieser Mauer in mir, ich hab sie unbewusst aufgebaut aber immer mehr wird mir bewusst wofür sie da ist. Sie will mich schützen, sie will nicht das ich den selben Schmerz wieder erleiden muss. Aber sie hindert mich auch daran wieder vollkommen glücklich zu werden. Ja, ich bin nicht mehr so traurig, ich muss nicht mehr weinen, ich sterbe nicht mehr innerlich. Doch das positive ist auch nicht mehr so ganz da. Wann hab ich das letzt mal so richtige Freude gespürt? Wann konnte ich mich das letzte mal so wirklich freuen? Von herzen lachen? Wann habe ich das letzt mal gelächelt, weil alles gut war und nicht weil es von mir verlangt wird auszustrahlen das alles gut ist? Und ich weiß nicht ob ich will das meine Mauer einreißt, manchmal, diese Momente in denen die Steine anfangen zu bröckeln, hab ich Angst. Schreckliche Angst was ich fühle wenn ich wieder fühle. Was ist das für ein Leben? Ein behütetes. Ich behüte und beschütze mich selber, aber so werde ich nie mehr ganz glücklich sein. Und ich frage mich ob es sich dafür lohnt. Lohnt es sich dem Schmerz zu entgehen und dafür nicht mehr lachen zu können? Lohnt es sich nicht mehr weinen zu müssen und dafür keine Freudentränen mehr zu verlieren? Ich weiß nicht was das richtige ist, also mach ich einfach so weiter wie bisher, das schlimme ist, dass ich damit meine Entscheidung auch treffe. Indem ich nichts mache, nichts ändere, entscheide ich mich. Aber aufzustehen und raus zu gehen... ob das das richtige ist. Gut, das weiß man nie, bis man es tut.
Du weißt nie ob du den richtigen Weg gehst, erst wenn du ihn gehst. Man kann seine Richtung doch jederzeit wechseln, denke ich mir und starre stumm in die Ferne meines Weges der vor mir liegt und setze einen Fuß vor den anderen. Man kann doch ausbrechen, denke ich mir und streiche sanft über meine goldenen Gitter die mich ringsum einhüllen. Sag was, denke ich mir und schaue an mir runter an den Platz wo mein Herz sein sollte. Wo bist du nur, mein Herz? Ich wünschte ich könnte dich zurückholen aus deinem Versteck und dir sagen das alles gut ist und das du keine Angst vor Gefühlen haben musst. Ich wünschte ich könnte dir sagen das ich immer an deiner Seite stehe und dir zuhöre. Aber es glaubt mir nicht.. wie denn auch? Viel zu oft und viel zu lange habe ich die Schreie gekonnt überhört, so getan als würde ich es nicht spüren. Und jetzt bist du weg, mein Herz. Und ohne dich ist es in mir so schrecklich kalt und leer. Bist du bei jemand anderem? Verkriechst du dich gerade in einen Schoß und weinst weil ich mich nicht für dich entschieden habe sondern für den Weg der mir am einfachsten erschien? Es tut mir leid. Es tut mir leid das ich mich für die Vernunft entscheide, immer und immer wieder, weil es als einzig richtig erscheint. Doch ist es richtig sich selbst zu betrügen?
Seiten
Gewicht
168cm - 65() 64() 63() 62() 61() 60() 59() 58() 57() 56() 55(x) 54() 53() 52() 51() 50() 49() 48()
12. Mai 2019
7. Oktober 2018
Alles
Wer du bist
das kann ich dir sagen
und ja wie könnte ich es wagen
auch nur ein Wort darüber zu verlieren
wenn ich mich damit blamier'
dann ist das nicht schlimm
viel schlimmer
was du nicht siehst
noch schlimmer
das du davor fliehst
Du bist meine Beste Freundin
mein Bester Freund
und mein Bester Feind
du bist die vor der ich weglaufen möchte
bevor sie die Wahrheit erfährt
und die der ich die Wahrheit zu erst
erzähle
Du bist wie ein schöner Traum in schlimmer Nacht
und wie eine schlimme Nacht bei schönem Traum
Du bist Abend, du bist Tag,
du bist wie ein Schlag
in den Magen
und die Pille die hilft
Du bist der Ring an meinem Finger
manchmal schwer und belastend
und manchmal unglaublich entlastend
Du bist mein Regenschirm bei Regenwetter
und der Regen in meinem Sturm
Du bist meine Sternschnuppe
und die Truppe
Kalter Winde die mich erfrieren
lässt bei Mondschein
Du bist der Wein
zum Abendessen
und um das nicht zu vergessen
sage ich dir
Du bist alles
Du bist Gut, du bist böse
du bist Mut und du bist Blöße
du bist Trauer und die Mauer um mein Herz
du bist der Hammer der sie niederreißt
und der Schmerz den er hinterläßt
Du verlässt mich nie
auch wenn es sich so anfühlt
Du bist Liebe, du bist Macht
du bist die Kraft in mir
die mich lachen lässt
Du bist alles.
das kann ich dir sagen
und ja wie könnte ich es wagen
auch nur ein Wort darüber zu verlieren
wenn ich mich damit blamier'
dann ist das nicht schlimm
viel schlimmer
was du nicht siehst
noch schlimmer
das du davor fliehst
Du bist meine Beste Freundin
mein Bester Freund
und mein Bester Feind
du bist die vor der ich weglaufen möchte
bevor sie die Wahrheit erfährt
und die der ich die Wahrheit zu erst
erzähle
Du bist wie ein schöner Traum in schlimmer Nacht
und wie eine schlimme Nacht bei schönem Traum
Du bist Abend, du bist Tag,
du bist wie ein Schlag
in den Magen
und die Pille die hilft
Du bist der Ring an meinem Finger
manchmal schwer und belastend
und manchmal unglaublich entlastend
Du bist mein Regenschirm bei Regenwetter
und der Regen in meinem Sturm
Du bist meine Sternschnuppe
und die Truppe
Kalter Winde die mich erfrieren
lässt bei Mondschein
Du bist der Wein
zum Abendessen
und um das nicht zu vergessen
sage ich dir
Du bist alles
Du bist Gut, du bist böse
du bist Mut und du bist Blöße
du bist Trauer und die Mauer um mein Herz
du bist der Hammer der sie niederreißt
und der Schmerz den er hinterläßt
Du verlässt mich nie
auch wenn es sich so anfühlt
Du bist Liebe, du bist Macht
du bist die Kraft in mir
die mich lachen lässt
Du bist alles.
8. September 2018
7. Juli 2018
Nachdem ich vor kurzer Zeit 48,x Kilo wog, fühle ich mich mit knapp 51kg sehr sehr schlecht. Ich habe das Gefühl ich bin so unendlich aufgebläht, als hätten diese 2-3 Kilo mich immens dick gemacht. Mein Maßband sagt etwas anderes, aber seitdem ich mehr gegessen habe und die Zahl auf der Waage anstieg hat sich mein Selbstbild wieder komplett geändert. Es ist unglaublich was eine Zahl mit dem Kopf machen kann, wie das eigene Spiegelbild ohne triftigen Grund breiter und hässlicher wird, nur weil man zugenommen hat und das in einem Maß das man definitiv nicht so extrem von außen erkennt.
25. Juni 2018
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- Snow
- “Kotzt und hungert und ritzt und sauft, weil ihr all das nicht mehr fühlen wollt. Kotzt und hungert und ritzt und sauft, weil ihr was zum Betäuben braucht, und es funktioniert. Eine Zeit lang. Aber dann wird das Betäubungsmittel zur Droge, und dann ist es auch schon zu spät, weil ihr euch das Gift inzwischen spritzt, direkt in eure Seelen.” -Wintermädchen