Gewicht

168cm - 65() 64() 63() 62() 61() 60() 59() 58() 57() 56() 55(x) 54() 53() 52() 51() 50() 49() 48()

18. April 2014

Anstatt "Morgen" wird es ab jetzt "Heute" heißen.
Es wird Heute sein und nicht wieder Morgen. Es muss.

Wie erwartet war Heute natürlich mehr auf der Waage. Auch wenn es 'nur' +100gr waren, war die Zahl trotzdem schrecklich anzusehen. Im moment bin ich noch hochmotiviert, aber das wird nicht den ganzen Tag halten. Spätestens gegen 17-18 Uhr, werde ich den Drang kriegen, zu fressen. Doch ich werde widerstehen, ich muss. Ich will Morgen weniger sehen. Weniger, weniger, weniger.

Wenn es soweit ist, werde ich mich ablenken müssen.
Ein Buch lesen, eine Serie gucken.. vielleicht schau ich mir dann einfach ein K-drama an. (Korean Drama)

Eins meiner favourite K-Dramen ist "Flower Boy next Door" und es ist ein wirklich sehr sehr tolles Drama. Lustig, romatisch, traurig und spannend. Und ein wundervolles gif davon, hab ich auch. Awwwww.




17. April 2014

"Morgen" wird alles anders, jeden Tag.

Heute hätte ich es fast geschafft. Heute hätte ich fast durchgehalten.
Aber fast ist eben nur fast.

Und dann sage ich "Morgen", wie immer. Jeden Tag glaube ich mir selbst, wenn ich sage "Morgen werde ich es schaffen. Morgen mache ich es besser!". Doch wenn ich so darüber nachdenke wird mir klar, dass dieses Morgen nie Morgen sein wird. Mir wird klar, dass ich jeden weiteren Tag "Morgen" sagen werde. Ich weiß nicht ob mir das zeigen soll das ich stark bin, dass ich mich innerlich dagegen wehre. Oder ob es mich anspornen soll, ob es mir zeigen soll das ich einfach nur mehr Diszlipin brauche. Ich wünschte, ich wüsste es.
Doch ich weiß es nicht. Und wenn ich so weiter mache, werde ich es nie erfahren. Ich will es aber, will es erleben, will es wissen. Also muss ich mich mehr anstrengen. Wir haben noch Ferien, aber ob das wirklich positiv ist, da bin ich mir nicht sicher. Ich hab zu viel Zeit, zu viel Zeit alleine und zu viel Zeit um nachzudenken oder sich zu langweilen.
Das darf mich aber nicht weiter behindern, dass darf mich einfach nicht weiter beeinflussen. Es darf darf darf nicht mehr sein.
Morgen wird wieder mehr auf der Waage sein und ich habe jetzt schon panische Angst. Ich weiß nicht was ich dagegen machen soll.. Ich kann die Angst nicht beiseite schieben, aber mich morgen einfach nicht zu wiegen, komm nicht infrage. Die Ungewissheit wäre wahrscheinlich noch viel schlimmer.

Und das ich momentan auf meinem Höchstgewicht bin, macht das alles noch viel viel schlimmer. Es ist zu viel, ich bin zu viel. Ich kämpfe, kämpfe und kämpfe und ich nehme zu. Ich will will will das nicht mehr. Es macht mich so sauer, wenn ich daran denken. Nein, wenn ich an mich denke. An mich die dumme, naive, disziplinlose fette Kuh. Ich denke an all das und will einfach nur noch heulen. Ich will mein Fett weg heulen. Aber ich weiß zu gut, das weinen nichts bringen wird.

Zu all dem Mist kommt auch noch dazu, dass ein Brief von der Therapie gekommen ist und ich nächsten Monat meine erste Sitzung haben werde. Darüber hab ich heute auch kurz mit A. gesprochen. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich dieser Sache gegenüber treten werde. Werde ich ehrlich sein? Oder gar nichts sagen? Vielleicht sogar lügen? Ich hab einfach keine Ahnung. In letzter Zeit hab ich von so vielen Dingen keine Ahunung und das sind meistens auch noch Sachen, die wichtig sind. Yeah, ich komme mir dabei überhaupt nicht dumm vor.

16. April 2014

Und es hat sich geändert, von wollen zu müssen.
Früher wollte ich. Ich hätte aufhören können, ich hätte es mir anders überlegen können. Und jetzt muss ich, ich kann nicht mehr anders. Es ist der Grund weshalb ich aufstehe, es füllt meinen Tag. Und doch will ich es los werden, aber trotzdem behalten. Ich weiß nicht wer, nein was, ich wäre. Ohne den "Tagfüller", bin ich nichts, habe ich nichts vor. Es beherrscht meine Gedanken und zwingt mich zu Sachen. Schlaflose Nächte über grauenvolle Tage.

15. April 2014

A.

Und ich verliere immer und immer wieder, während du es nicht merkst. Du würdest nicht wissen und nicht verstehen was ich meine, wenn ich es dir erklären würde. Ich sehe dich an und sehe mehr als meine Beste Freundin in dir. Ich sehe eine Person, die kaputt und trotzdem ein Stück gewachsen ist. Ich sehe eine verletzliche und gleichzeitig sehr starke Person. Und doch bin ich Schuld, dass du so geworden bist. Ich meine nicht die tollen Seiten an dir, denn die waren schon immer da. Die schlechten Seiten, die die dich runter ziehen. Daran bin ich Schuld. Nicht weil ich dich verletzt habe. Sondern weil ich dir Mich gezeigt habe. Ich war eine schreckliche Freundin. Egoistisch und Arrogant und Eigennützig. Ich habe dir eine gefährliche Welt gezeigt, nur damit es sich um mich dreht. Ohne zu wissen, hab ich dich in die Welt der Kälte gezogen. Jetzt bist du ein Wintermädchen. Und als würde es nicht besser gehen, macht es mich wütend. Es macht mich so unglaublich sauer, aber nicht weil ich mir sorgen mache, obwohl ich das auch tue. Aber es ist eher, als hättest du dir meinen Platz geschnappt. Du hast dich ohne zu fragen, einfach auf den Platz am Fenster gesetzt. Doch ich sage nichts und setzte mich neben dich. Ich schaue dir zu, wie du aus dem Fenster schaust und all die Dinge die du siehst, will ich auch sehen. Seit Jahren wünsche ich mir nichts anderes als auf diesem Platz zu sitzen und das zu sehen, was du im Moment siehst. Du merkst es nicht wie ich dich anstarre in der Hoffnung, bald den Platz mit dir tauschen zu können. Ich liebe dich so sehr und würde alles dafür tun um dich nicht zu verlieren, gleichzeitig aber hege ich Neid und Hass. Ich kann es nicht zurück halten. Aber verstecken. Ich werde kämpfen. Kämpfen und mit dir tauschen, damit du aus dem Winterland raus kommst und ich endlich nur noch Liebe für dich empfinde.

1. April 2014

Innere Stimmen..

"Du Loser! Loser! Versager!", das dachte ich mir während ich als letzte aufs Ziel zu trottete. Ich war schon immer eine Niete in Sport und Joggen ist schon gar nicht mein Ding.. Und dann raste mein Herz auch noch und meine Hüfte schmerzte.. Ich ging und ging, während alle anderen schon saßen und warteten. Ich wollte nicht vollkommen wie ein Idiot da stehen, also joggte ich ein Stück. Ich spürte stechende Schmerzen an meinem linken Bein, aber ich wollte weiter laufen.. Bis ich nicht mehr konnte. Als ich endlich ankam, bestimmt 5-10 Minuten später als alle andere, fing ich ein wenig an zu weinen. "Super! Jetzt heulst du auch noch, du Opfer!" V. kam mir entgegen und fragte ob alles okay sei.. Aber das war es nicht, ich hatte solche Schmerzen und konnte nicht mehr laufen. Heute ging es eigentlich wieder, aber völlig weg ist es noch nicht. Gestern wollte meine Mum mit mir ins Krankenhaus, aber ich wollte nicht und sagte das ich lieber noch etwas warten würde.

Heute ist Elternsprechtag, meine Mum hat einen Termin um 17:15Uhr.
 Ich bin gespannt/Nein, ich hab Angst/Nein, ich will es wissen/ Nein, will es nicht wissen.
Ich weiß es nicht.

Immer dieses Hungern, Essen, Fressen. Ich will sterben.

Über mich

“Kotzt und hungert und ritzt und sauft, weil ihr all das nicht mehr fühlen wollt. Kotzt und hungert und ritzt und sauft, weil ihr was zum Betäuben braucht, und es funktioniert. Eine Zeit lang. Aber dann wird das Betäubungsmittel zur Droge, und dann ist es auch schon zu spät, weil ihr euch das Gift inzwischen spritzt, direkt in eure Seelen.” -Wintermädchen